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GWG-Geschäftsführer fordert Willkommenskultur für Bagger und Neubau

 

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„Gäbe es für bezahlbaren Wohnraum einen Mindeststandard würde dies zu geringeren Baukosten führen“, so GWG-Geschäftsführer Andreas Otto. „Die Baukosten sind überdurchschnittlich hoch. Die Ausgaben für Schallschutz, Energieeinsparverordnung, Brandschutz sind die höchsten in Europa und werden strikt eingehalten. Dadurch ist das Bauen hochtechnisch und kompliziert geworden.“

Otto fordert eine starke und selbstbewusste Wohnungspolitik mit einem veränderten Kurs. Eine Voraussetzung dafür wäre beispielsweise, so der GWG-Geschäftsführer, ein eigenständiges Bundesbauministerium mit Zuständigkeit für Bauen, Wohnen, Stadt- und Landesentwicklung und Raumordnung, Energieeffizienz, Klimaschutz und digitale Infrastruktur. Die Ergebnisse des Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen müssen in der neuen Legislaturperiode zügig umgesetzt werden. Bezahlbare Grundstücke, weniger Normen und Regulierungen, eine Abkehr von der Preisspirale bei der Grunderwerbssteuer sowie auch nach 2019 eine finanzielle Mittel-Zuständigkeit des Bundes für den sozialen Wohnungsbau, all dies braucht die Wohnungswirtschaft, laut Otto.

Er fordert weiter: „Wir müssen über Stadtgrenzen hinweg zusammen planen, denn alleine in den großen Städten können die Herausforderungen nicht zeitgerecht für die Wohnungssuchenden gelöst werden. So wie in der Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft muss Bauen auch in Deutschland wieder zur Chefsache werden.“ Die Ausgaben rund um das Wohnen und Bauen gilt es, zielführend zu koordinieren. Die zurückliegende Legislaturperiode hat gezeigt, dass die Wohnungspolitik häufig zwischen den anderen Themenfeldern aufgerieben wird. Der deutsche Wohnungsbau ist im internationalen Vergleich zweifelsfrei von hoher Qualität, aber sehr teuer. Das Ziel, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen ist eine Querschnittsaufgabe aller Politikfelder und fordert eine große Koordinierungsleistung, so Andreas Otto abschließend.

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