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„Mensch Raiffeisen. Starke Idee“ – 200 Jahre Genossenschaftswesen

 

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Museum am Nachmittag im Historischen Museum Schloss Gifhorn Vortrag von Andreas Otto, GWG-Vorstandsvorsitzender

Neben der Leinwand steht er – Friedrich Wilhelm Raiffeisen, der Erfinder des Genossenschaftswesens in Deutschland. Nicht er persönlich - aber eine etwas überlebensgroße Figur, die Andreas Otto, Vorstandsvorsitzender der Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft ins Historische Museum zu seinem Vortrag mitgebracht hat. In diesem Jahr jährt sich der Geburtstag Raiffeisens zum 200. Male. Und dieser runde Geburtstag ist Anlass, an ihn und sein Wirken beim Aufbau von Genossenschaften, nicht nur im ländlichen Raum, mit zahlreichen Aktionen zu erinnern.

Und so machte Andreas Otto mit Raiffeisen und seinem Genossenschaftsgedanken am 16. August während der Veranstaltung „Museum am Nachmittag“ die Gäste im Museum bekannt. Raiffeisen entwickelte seine „starke Idee“ als er in seinem Amt als Bürgermeister in Weyerbusch feststellen musste, dass den Landwirten häufig ausreichend Geld für den Ankauf von Saatgut und anderen Produktionsmitteln fehlte. Aber nicht nur auf der Seite der Landwirte herrschte ein Mangel. Mehr oder weniger direkt war auch die Bevölkerung betroffen. Obgleich Geld zum Kauf des Mehls vorhanden gewesen wäre, fehlte es aber an Getreide, dass nicht hatte wachsen können. Aus dieser prekären Lage heraus ersann Raiffeisen seinen Genossenschaftsgedanken. Durch ihn wurden den Landwirten zur Aussaat Gelder zur Verfügung gestellt, die sie nach der Ernte zurückzahlten. Raiffeisens starke Idee blieb nicht auf den ländlichen Raum beschränkt, sie fand weltweite Verbreitung und ist heute z. B. in den Mikrokrediten der Schwellenländer anzutreffen. Beeindruckend sind die Zahlen genossenschaftlich organisierter Menschen. Weltweit gibt es ca. 900.000 Genossenschaften in mehr als 100 Ländern mit über 800 Millionen Mitgliedern. In Deutschland sind die rund 8.000 Genossenschaften mit 23 Millionen Mitgliedern die stärkste Wirtschaftsorganisation. 780.000 Menschen arbeiten in genossenschaftlichen Unternehmen. Eine besondere Anerkennung fand das Werk Raiffeisens durch die Aufnahme in die UNESCO-Liste zum immateriellen Kulturerbe im November 2016.

Heute begegnen wir Genossenschaften in vielen Lebensbereichen. Andreas Otto steht für das genossenschaftliche Wohnungsbauwesen und so bezieht er sich während seiner Ausführungen immer wieder darauf. Aber er lässt in kurzen Filmsequenzen auch andere Vertreter der Genossenschaften und besonders den Vorsitzenden der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft zu Worte kommen.

Wie weitreichend das Genossenschaftswesen auch gegenwärtig ist und wo es in unserem persönlichen Umfeld überall anzutreffen ist, wird während der sehr angeregten Diskussion im Anschluss an Ottos Ausführungen deutlich.

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